Modulare Glasfaser-Modems jetzt mit DNV-Zulassung

ODW-710-DNV verbindet serielle Geräte mit moderner Glasfasertechnik in rauen Umgebungen und im maritimen Einsatz.

Waghäusel, 13. Mai 2014. Westermo hat seine Familie modularer Glasfaser-Modems um zwei neue Produkte erweitert. Ob Punkt-zu-Punkt-Verbindung (ODW-710-F1) oder redundante Ring-Anwendungen (ODW-710-F2), die neuen Geräte von Westermo Data Communications haben jetzt die DNV-Marine-Zulassung (Det Norske Veritas) erhalten und verbinden ein Profibus-DP- mit einem Glasfaser-Netzwerk. Hierzu wird der 9-polige Standard-Profibus-DP-Stecker in den vorgesehenen D-Sub-Anschluss gesteckt. Das Gerät erkennt

automatisch die Datenrate, so dass keine Konfiguration erforderlich ist. Die beiden ODW-710er können jetzt nicht nur in Anwendungen der Wasser-/Abwasser-Industrie, bei Windkraft-Anlagen sowie zur Signalisierung auf Straßen und Eisenbahnstrecken eingesetzt werden, sondern eignen sich nun auch in vielen Offshore- und Bordsystemen , wie dynamische Positionierung, Brückensteuerung, Antriebs-, Alarmmanagement- und Beobachtungssystemen.

Je nach Glasfaserkabel (Multimode/Singlemode) ermöglichen die Westermo-Produkte eine Übertragungsrate von 12 MBit/s über Entfernungen von bis zu 120 km. Die Rekonfigurationszeit beträgt dabei weniger als 5 ms, aktuell die weltweit schnellste Umschaltzeit bei seriellen Kopplern. Dadurch lassen sich große Ring-Netze mit einem Umfang von bis zu 1.000 km und einer hohen Ausfallsicherheit installieren. Möglich wird dies durch den Einsatz von auswechselbaren SFP-Transceivern (Small Form Pluggable). Diese Transceiver können auch gemischt sein, beispielsweise eine Leitung für Multimode und die andere für Singlemode. Abhängig von der Anwendung lassen sich die Modems je nach Kundenwunsch mit Multimode 2 km, Singlemode 15 km, Singlemode 40 km oder Singlemode 120 km ausrüsten.

Alle Glasfasermodems der ODW-700-Reihe sind mehrfach galvanisch isoliert und besitzen eine Drei-Wege-Trennung zwischen Versorgung, RS232/485 oder Profibus und optischem Port, um den Schutz des Modems gegen Störungen und Überspannungen zu sichern. Sie sind leicht auf einer 35-mm-DIN-Schiene montierbar, entsprechen der RoHS-Richtlinie und haben einen erweiterten Arbeitstemperaturbereich von -40 °C bis +70°C sowie eine redundante Stromversorgung.

Über einen zweiten Datenkanal übertragen die ODW-Geräte nicht nur Daten, sondern auch gleichzeitig Steuersignale wie Handshake. Die “Watchdog”-Funktion überwacht die Datenkommunikation und setzt die Modems im Fehlerfalle automatisch zurück. Außerdem verfügen die Westermo-ODWs über eine LED-Fehleranzeige sowie über Relaiskontakte, die an ein PLC- oder ähnliches Gerät angeschlossen werden können und damit die Diagnose von Netzwerkfehlern von einem zentralen Punkt aus ermöglichen.

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High-Speed-Datenkommunikation über Kupferkabel

Kompakter Ethernet-Extender für kritische Industrie- und Eisenbahn-anwendungen nun auch mit zusätzlicher RS422/485 Schnittstelle ausgestattet. 

Waghäusel, 15. Mai 2014. Als Alternative zu Investitionen in teure Glasfasertechnik, bietet Westermo mit dem brandneuen DDW-142-RS485 eine kostengünstige Lösung für eine schnelle und sichere Datenkommunikation in rauen Umgebungen. Das neue Mitglied aus Westermos Wolverine-Serie vereint dabei jede Menge an Faktoren, die diesen industriellen Managed-Ethernet-Switch und Ethernet-Extender besonders attraktiv machen: Dank des zusätzlichen seriellen Ports lassen sich auch RS422- und RS485-Endgeräte sowie komplette serielle Netze in IP-Strukturen einbinden.

Mittels schneller SHDSL-Übertragungstechnik können außerdem vorhandene Twisted-Pair-Kabel verwendet werden, um eine Hochgeschwindigkeits-Remote-Fernverbindung zwischen zwei Ethernet-Netzen herzustellen. Die Beschränkung durch das Design eines Standard-Ethernet-Netzwerks bei der Übertragung über Kupferleitungen auf eine Entfernung von 100 m für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen entfällt somit. Die einfach zu installierende „Plug-&-Play“-Einheit mit Layer-2-Funktionalität bietet Übertragungsgeschwindigkeiten mit bis zu 15,3 Mbit/s in beiden Richtungen über

Entfernungen von bis zu 15 km. Der integrierte 10/100-Mbit-Switch ermöglicht den Anschluss von zwei Ethernet-Einheiten. Der DDW-142-RS485 unterstützt Profinet-I/O, Modbus/RTU und Modbus/TCP-Gateway sowie direkte TCP- und Multicast-UDP-Vernetzungen zum Transferieren serieller Daten über IP. Ein weiteres Highlight ist die Dual-TCP- sowie TCP-Failover-Funktion. Damit ist eine einfache Anbindung von mehreren Leitsystemen möglich. Im Falle eines Verbindungs- oder Hardware-Fehlers, ist Westermos einzigartige FRNT-Technologie (Fast Recovery of Network Topology) in der Lage, selbst ein großes Netzwerk innerhalb von 20 Millisekunden neu zu konfigurieren.

Die Installation und Bedienung des DDW-142-RS485 ist flexibel und einfach: Es ist keine Software-Konfiguration notwendig, um die Einheit in Betrieb zu nehmen. Ein Punkt zu Punkt- oder Multipunkt-Netzwerk kann ohne Konfiguration erstellt werden. Für größere Netzstrukturen steht ein Web-Interface zur Verfügung, dessen CLI auch eine komplexere Konfiguration ermöglicht. Auch die Wartung des konfigurierten Systems gestaltet sich einfach: Über die „Back-up and Restore“-Funktion lassen sich vorher gespeicherte Konfigurationen schnell von einem USB-Stick herunterladen. Umfangreiche Funktionen wie SHDSL-Diagnose und -Management erlauben die Anzeige der Leitungsqualität und des Verbindungsstatus, was wiederum eine optimale Planung von Wartungsarbeiten zulässt. Das Gerät unterstützt SNMP (Simple Network Management Protocol), was das Überwachen der gesamten Netzwerk-Infrastruktur von einer zentralen Station aus erlaubt. LEDs auf der Vorderseite des Geräts zeigen die Stabilität der Leitung an. Die Wolverine-Serie ist zudem mit einem einzigartigen Berechnungstool für Bandbreiten und Entfernungen ausgestattet. Auf Basis von aktuell gemessenen Leitungscharakteristika lassen sich die Installationszeit und maximal erreichbaren Entfernungen mit unterschiedlichen Kabelarten berechnen.

Der neue DDW-142-RS485 lässt sich in einem weiten Betätigungsfeld einsetzen und ist optimal zugeschnitten auf viele geschäftskritische Anwendungen der Wasser/Abwasser- und elektrischen Energieversorgung, in Industrieparks und Gewerbegebieten, auf Autobahnen, der Bahn-Signaltechnik (On-Board oder an der Strecke), in Tunnels und Häfen. Sein Gehäuse für die DIN-Schienen-Montage macht die Einheit sehr robust und erlaubt eine Umgebungstemperatur von -40 bis +70 °C. Dazu kommen eine hohe EMV-Verträglichkeit sowie Vibrationsfestigkeit. Um eine unterbrechungsfreie und stabile Kommunikation zu gewährleisten, sind die Geräte mit Eingängen für eine redundante Spannungsversorgung ausgestattet, was die Verwendung von zwei separaten Netzteilen mit einer Spannung von 10-60 VDC ermöglicht. Die komplette galvanische Trennung und der Transienten-Schutz ist bei Westermo Standard für alle Schnittstellen und trägt beim DDW-142-RS485 zur hohen MTBF (Mean Time Between Failure) von 437.000 Stunden bei. Dies garantiert eine hohe Betriebssicherheit und eine lange Lebensdauer.

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